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Spirituellen Materialismus durchschneiden


April 26 / 10:00 AM - April 27 / 5:00 PM

Auf dem Weg innerer Arbeit, sei es mittels Psychotherapie oder spiritueller Praxis, lauern viele Sackgassen und Irrwege. Immer wieder werden unsere Bemühungen von unseren Mustern unterminiert und führen die Erfahrungen herbei, die wir eigentlich auflösen möchten.


So können wir uns mittels Therapie leicht in der Vergangenheit verstricken und unsere Opferhaltung verfestigen. Mittels spiritueller Praxis können wir uns leicht in einen subtilen Kokon einspinnen, der uns in unserer Komfortzone festhält und echtes inneres Wachstum hin zu Authentizität und Präsenz verhindert.


Dies wird traditionell in drei Formen beschrieben: „materieller Materialismus“ bezeichnet, wie wir uns Sicherheit und Zufriedenheit durch äußere Begebenheiten versprechen, was langfristig immer zum Scheitern verurteilt ist.


„Psychologischer Materialismus“ bezeichnet, wie wir uns in rationalisierende Erklärungen verstricken und damit authentische Erfahrung vermeiden.


„Spiritueller Materialismus“ bezeichnet die Tendenz, an bestimmten angenehmen Geisteszuständen festzuhalten und Spiritualität als Flucht vor dem Alltag verwenden.


Diese Tendenzen finden wir alle in uns und das ist für sich noch kein Problem – außer wir sind uns dessen nicht gewahr und lassen uns davon einlullen.


Daher werden wir an diesem Wochenende diese Muster in uns untersuchen und schauen, welche tiefer liegenden Muster und Bedürfnisse drunter zu finden sind. Wenn wir diese Teil der Erfahrung werden lassen und sie lösen, haben wir eine Chance, die Sackgassen und Fallstricke auf unserem Pfad zu weiterem Wachstum zu nutzen.

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