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Videoabend


November 29 / 7:00 PM - November 29 / 8:30 PM

«Crazy Wisdom» (in englischer Sprache) ist der erste Film, der das Leben, die Lehren und die «Verrückte Weisheit» von Chögyam Trungpa, Rinpoche, untersucht.


Chögyam Trungpa erschütterte die westlichen Vorstellungen vom Verhalten eines erleuchteten Lehrers, als er Ende der sechziger Jahre seine Mönchsgelübde ablegte und eine sechzehnjährige britische Aristokratin heiratete. Chögyam Trungpa war eine Schlüsselfigur im Prozess, den Tibetischen Buddhismus in den Westen zu bringen. Er gilt als Genie, Lausebengel und sozialer Visionär, als einer der grössten spirituellen Lehrer des 20. Jahrhunderts und als «bad boy» des Buddhismus. Trungpa setzte sich über alle Klassifizierungen hinweg.

Chögyam Trungpa war in der monastischen Tradition Tibets aufgewachsen und in diesem strengen System ausgebildet worden. Er kam in den Westen und lehrte über siebzehn Jahre lang Buddhismus in Nordamerika. Es heisst, er tat dies in einer Weise, als ob Leben und Tod davon abhingen. Er fühlte sich verpflichtet dazu, die Grundlage zu schaffen, von der aus eine erleuchtete Gesellschaft entstehen kann.


Diese Dokumentation wurde zwanzig Jahre nach Trungpas Tod in England, Tibet, Kanada und den Vereinigten Staaten gefilmt. Sie vermittelt einen direkten, persönlichen Zugang zu einem grossen Meditationsmeister und enthält exklusives Archivmaterial. «Crazy Wisdom» beleuchtet den Menschen Chögyam Trungpa und auch die Mythen, die sich um ihn ranken, und ist dabei bestrebt, Missverständnisse geradezurücken. «Es war nicht, was er lehrte, es war, wie er lehrte», sagt Pema Chödrön, Autorin, Lehrerin und frühere Studentin von Chögyam Trungpa.


Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Keine Anmeldung nötig; freiwilliger Unkostenbeitrag


Im Zentrum Prozessarbeit, Binzstrasse 9, 8045 Zürich, 1. Stock
S10 18:35 ab Zürich HB bis Zürich Binz, zu Fuss in Fahrtrichtung weiter, links über die Geleise in die Binzstrasse.

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